Ferdinand-Heye-Schule

Ausflüge in die Forscherwelt von Henkel (Klasse 3a, 2016/17)

1.

„Was ist Nachhaltigkeit?“ und „Der Laborführerschein“

06.03.2017 In diesem Schuljahr fahren wir insgesamt neun Mal zur Forscherwelt der Firma Henkel. Letzte   Woche   waren   wir   zum   ersten   Mal   dort.   Die   Fahrt   mit   dem   Bus   dauerte   mehr   als   eine   halbe   Stunde.   Als   wir   da   waren,   haben   wir   Frau Krupp (Leiterin der Forscherwelt bei Henkel) kennengelernt, die uns erst einmal die Regeln erklärt hat. Danach   durften   wir   alle   auf   den   „Berg   des   Wissens“   klettern.   Wir   guckten   einen   Film,   in   dem   es   um   Nachhaltigkeit   geht.   Es   wurde   erklärt, wie   wir   Strom,   Wasser   und   Papier   sparen   können.   Wir   haben   zum   Beispiel   gelernt,   dass   wir   das   Kabel   vom   Handy   nicht   in   der   Steckdose lassen sollen, wenn es gerade nicht aufgeladen wird. Der Film war echt cool. Später   durften   wir   in   das   Labor   gehen   um   einen   „Laborführerschein“   zu   machen.   Dafür   mussten   wir   einen   weißen   Kittel   und   eine Schutzbrille   anziehen.   Anschließend   mussten   wir   die   Namen   von   Gegenständen   finden,   die   wir   in   den   nächsten   Wochen   im   Labor benutzen sollen. Am Ende waren alle glücklich und dann sind wir mit dem Bus zurück gefahren.

2.

„Beim Kochen von Wasser kann man Strom sparen“

08.03.2017 Wir   waren   heute   das   zweite   Mal   bei   Henkel.   Dort   haben   wir   gelernt,   wie   wir   beim   Kochen   Strom   sparen   können.   In   unserer   Aufgabe   hieß es:   „Pia‘s   Vater   behauptet:   Wenn   man   beim   Wasser   kochen   den   Deckel   auf   den   Topf   legt,   spart   man   Strom!“   Das   mussten   wir   natürlich ausprobieren.   Wir   haben   als   Erstes   1   Liter   Wasser   mit   dem   Messbecher   abgemessen   und   dieses   anschließend   in   ein   großes   Becherglas gefüllt.   Dann   haben   wir   geguckt,   wie   viel   °C   das   Wasser   hat.   Danach   haben   wir   angefangen   das   Wasser   zu   erhitzen   und   haben   dabei   die Zeit   gestoppt.   Nun   mussten   wir   warten   und   aufschreiben,   wie   viele   Minuten   es   dauert,   bis   das   Wasser   40°C,   60°C   und   99°C   hat.   Am schnellsten   ging   es   bei   den   Kindern,   die   einen   Deckel   hatten.   Am   Schluss   haben   wir   unsere   Ergebnisse   am   Berg   des   Wissens   besprochen. Wir   haben   herausgefunden,   das   Pia‘s   Vater   Recht   hatte.   Dann   sind   wir   wieder   zurück   zum   Bus   gegangen   und   zur   Schule   gefahren.   Es   war toll!

3.

„Wir recyceln Papier.“

22.03.2017 Heute   waren   wir   wieder   einmal   bei   Henkel   und   haben   einiges   über   Müll   und   Recycling   gelernt.   Wir   haben   erfahren,   was   mit   unserem Papiermüll   passiert,   wenn   wir   diesen   weggeschmissen   haben.   Dazu   haben   wir   auch   ein   Experiment   gemacht.   Als   erstes   haben   wir   15g     dünne   Pappe   abgewogen   und   diese   in   kleine   Stücke   gerissen.   Die   Stücke   durften   nur   so   groß   wie   ein   Fingernagel   sein.   Dann   haben   wir 200ml   Wasser   dazu   getan   und   die   Mischung   püriert.   Die   Mischung   sah   anschließend   grau   und   schlammig   aus.   Nun   mussten   wir   einen weiteren   Liter   Wasser   hinzufügen   und   das   Ganze   mit   der   Hand   richtig   umrühren.   Danach   haben   drei   Kinder   ein   Fliegengitter   über   das Spülbecken   gespannt   und   gut   festgehalten.   Ein   anderes   Kind   hat   die   graue   Pampe   vorsichtig   da   drauf   geschüttet.   Jetzt   mussten   wir   warten, bis   kein   Wasser   mehr   ins   Spülbecken   getropf   ist   und   durften   dann   das   Fliegengitter   mit   der   Pampe   wieder   auf   den   Tisch   legen.   Wir   haben ein   Stück   Stoff   darauf   gelegt   und   das   Ganze   umgedreht.   Mit   einer   Teigrolle   haben   wir   alles   glatt   gemacht.   Jetzt   muss   das   alles   nur   noch trocknen. Das Ergebnis können wir uns bei unserem nächsten Besuch in der Forscherwelt anschauen.

4.

„Stärketest“

29.03.2017 Bei   unserem   heutigen   Besuch   bei   Henkel   haben   wir   endlich   das   Stück   Papier   gesehen,   welches   wir   in   der   letzten   Woche   recycelt   haben.   Es war   grau   und   nicht   so   glatt,   wie   normales   Papier.   Aber   man   konnte   darauf   schreiben.   Danach   haben   wir   über   nachwachsende   Rohstoffe geprochen.   Dabei   haben   wir   gelernt,   dass   man   Rohstoffe   braucht,   um   andere   Sachen   herzustellen.   Aus   Holz   kann   man   z.B.   Papier   machen und   aus   Erdöl   wird   unter   anderem   Plastik   hergestellt.   Die   Menschen   sollten   sparsam   mit   Erdöl   umgehen,   weil   dieses   nicht   nachwachsen kann und irgendwann verbraucht ist. Anschließend   haben   wir   ein   Experiment   gemacht.   Als   Erstes   haben   wir   eine   Spatelspitze   Speisestärke   und   2   ml   Wasser   in   ein   Reagenzglas getan.   Danach   haben   wir   zwei   Tropfen   Lugolsche   Lösung   hinzugefügt.   Plötzlich   hat   es   sich   schwarz   gefärbt.   Das   heißt,   wenn   irgendwo Stärke drin ist, färbt sich die Lugolsche Lösung schwarz. Nun   haben   wir   uns   eine   Kartoffelscheibe,   eine   Gurkenscheibe,   Reis   und   Mais   geholt   und   jeweils   1-2   Tropfen   Lugolsche   Lösung   auf   die Lebensmittel   geträufelt.   Bei   der   Kartoffel,   dem   Reis   und   dem   Mais   hat   sich   die   Lösung   schwarz   gefärbt.   Das   bedeutet,   dass   dort   Stärke   drin ist.   Doch   bei   der   Gurke   blieb   die   Lösung   gelb,   also   ist   dort   keine   Stärke   drin.   Anschließend   durften   wir   weitere   Lebensmittel   wie   z.B.   Zucker, Salz, Weizen, … testen. Wir haben gelernt, dass Stärke vor allem in Getreide drin ist.

5.

„Wir holen die Stärke aus den Kartoffeln.“

05.04.2017 Nachdem   wir   in   der   letzten   Woche   herausgefunden   haben,   dass   Stärke   in   Getreide   und   auch   Kartoffeln   vorhanden   ist,   wollten   wir   nun,   die Stärke    aus    den    Kartoffeln    herausholen.    Da    wir    sie    nicht    herausquetschen    oder    mit    einer    Pipette    herausholen    konnten,    haben    wir folgendes   Experiment   dazu   gemacht:   Wir   haben   mehrere   Kartoffeln   mit   einer   Reibe   ganz   klein   gerieben   und   anschließend   mit   300ml Wasser   in   einer   Schüssel   vermischt.   Danach   musste   alles   gut   umgerührt   werden.   Das   Wasser   haben   wir   durch   ein   Geschirrtuch   hindurch in   eine   zweite   Schüssel   geschüttet.   Dann   sollten   wir   fünf   Minuten   warten   und   durften   anschließend   das   Wasser   vorsichtig   ins   Spülbecken gießen.   In   der   Schüssel   waren   am   Boden   nun   weiße   Rückstände   zu   sehen.   Die   weißen   Rückstände   war   die   Stärke,   die   wir   aus   den Kartoffeln hinausgewaschen haben. Diese musste am Ende nur noch im Backofen getrocknet werden.

6.

„Welches Kleber-Rezept ist am Besten?“

26.04.2017 Heute   durften   wir   bei   Henkel   selbst   Kleber   herstellen.   Frau   Krupp   hat   uns   gesagt,   dass   man   dafür   14ml   Wasser,   4g   Stärke   und   etwas   Seife benötigt.   Sie   hat   uns   aber   nicht   verraten,   wie   viel   Seife   wir   brauchen.   Deshalb   wurden   wir   in   4er   Gruppen   eingeteilt   und   jeder   von   uns sollte einen Kleber mit 1, 2, 3 oder 4 g Seife herstellen. Als    erstes    mussten    wir    die    Anleitung    genau    lesen.    Wir    haben    die    Seife    mit    der    Kartoffelreibe    gerieben    und    anschließend    mit    der Löffelwaage   genau   abgewogen.   Die   Seifenspäne   wurden   dann   mit   dem   Wasser   in   einem   Becherglas   vermischt   und   aufgelöst,   sodass   eine Seifenlauge   entstanden   ist.   Danach   haben   wir   noch   die   Stärke   dazu   gegeben   und   haben   alles   mit   einem   Glasstab   gut   umgerührt.   Nun mussten   wir   die   Mischung   nur   noch   auf   der   Heizplatte   bis   75°C   erhitzen.   Wir   haben   herausgefunden,   dass   die   Mischungen   mit   3g   oder   4g Seife am Besten waren.

7. „Wo ist am meisten Säure drin?“

03.05.2017 In   der   Schule   haben   wir   vor   kurzem   gelernt,   dass   Bakterien   in   unserem   Mund   aus   Zucker   Säure   herstellen.   Frau   Krupp   hat   uns   verraten, dass   diese   Säure   „Milchsäure“   heißt.   Mit   Hilfe   eines   Teststreifens   hat   sie   getestet,   wie   sauer   diese   Milchsäure   ist.   Je   roter   der   Streifen   wird, desto saurer ist die Flüssigkeit und bei dieser Säure wurde er sehr rot. Anschließend     durften     wir     selbst     verschiedene     Flüssigkeiten     mit     den     Teststreifen     untersuchen.     Die     Flüssigkeiten     waren:     Cola, Zitronenlimonade,   Zitronensaft,   Essig   und   Wasser.   Wir   haben   herausgefunden,   dass   Wasser   gar   nicht   sauer   ist   und   Zitronensaft   am sauersten   (aber   der   Zitronensaft   war   immer   noch   weniger   sauer,   als   Milchsäure).   In   der   nächsten   Woche   wollen   wir   dann   herausfinden, was die Säure mit unseren Zähnen macht.

8. „Was macht Säure mit unseren Zähnen?“

10.05.2017 Heute   haben   wir   herausgefunden,   dass   Säure   unsere   Zähne   kaputt   macht.   Da   wir   für   das   Experiment   nicht   unsere   eigenen   Zähne benutzen   wollten,   hat   Frau   Krupp   uns   braune   Eierschalen   mitgebracht.   Diese   sollten   ein   Modell   für   unsere   Zähne   sein.   Zuerst   haben   wir unsere   Eierschale   gewogen.   Anschließen   haben   wir   diese   vorsichtig   in   ein   Becherglas   gelegt   und   so   viel   Essig   dazu   getan,   dass   die Eierschale   vollständig   bedeckt   war.   Nun   mussten   wir   15   Minuten   lang   warten.   Wir   haben   gesehen,   dass   sich   an   der   Eierschale   viele Bläschen    bilden    und    diese    immer    wieder    nach    oben    aufsteigen.    Nach    der    langen    Wartezeit    haben    wir    die    Eierschale    vorsichtig abgetrocknet   und   erneut   gewogen.   Sie   war   am   Ende   leichter   als   am   Anfang.   Die   Säure   hat   also   etwas   von   der   Eierschale   entfernt.   Unterm Mikroskop konnten wir erkennen, dass die braune Eierschale an einigen Stellen heller geworden ist.

9. „Kann Zahnpasta unsere Zähne schützen?“

17.05.2017 Heute   war   leider   schon   unser   letzter   Tag   bei   Henkel.   Wir   haben   noch   einmal   fast   das   gleiche   Experiment   wie   in   der   letzten   Woche gemacht.   Diesmal   sollten   wir   herausfinden,   ob   Zahnpasta   unsere   Zähne   wirklich   schützen   kann.   Dazu   haben   wir   einen   Teil   der   Eierschale mit   Zahnpasta   geputzt   und   diesen   anschließend   in   Essig   gelegt.   Den   anderen   Teil   der   Eierschale   haben   wir   einfach   so   in   Essig   gelegt,   da   wir ja   vergleichen   wollten,   ob   Zahnpasta   die   Zähne   schützt   oder   nicht.   Bei   der   Eierschale   ohne   Zahnpasta   waren   etwas   mehr   Bläschen   im   Essig zu   sehen.   Nach   ein   paar   Minuten   haben   wir   alle   Eierschalen   wieder   abgetrocknet   und   genau   untersucht.   Die   Eierschale   mit   Zahnpasta   sah noch   fast   genauso   aus,   wie   am   Anfang.   Die   andere   Eierschale   hat   sich   etwas   braun   gefärbt.   Sie   wurde   also   von   der   Säure   in   der   kurzen   Zeit schon ein bisschen kaputt gemacht. Daran konnten wir sehen, dass Zahnpasta wirklich die Zähne schützen kann. Anschließend   durften   wir   noch   ein   weiteres   Experiment   machen.   Wir   sollten   herausfinden,   mit   welchem   Putzmittel   man   am   besten   eine Münze   säubern   kann.   Zur   Auswahl   standen:   Spülmittel,   Zahnpasta,   Salt   und   Kalk.   Nach   10   Minuten   putzen   haben   wir   gesehen,   dass   man mit Hilfe von Salz eine Münze besonders gut putzen kann. Schade, dass die Zeit in der Henkel-Forscherwelt für uns nun vorbei ist.

Ausflüge in die

Forscherwelt von

Henkel (Klasse 3a, 2016/17)

1.

„Was ist

Nachhaltigkeit?“ und „Der

Laborführerschein“

06.03.2017 In    diesem    Schuljahr    fahren    wir    insgesamt    neun    Mal    zur Forscherwelt der Firma Henkel. Letzte   Woche   waren   wir   zum   ersten   Mal   dort.   Die   Fahrt   mit dem    Bus    dauerte    mehr    als    eine    halbe    Stunde.    Als    wir    da waren,   haben   wir   Frau   Krupp   (Leiterin   der   Forscherwelt   bei Henkel)   kennengelernt,   die   uns   erst   einmal   die   Regeln   erklärt hat. Danach   durften   wir   alle   auf   den   „Berg   des   Wissens“   klettern. Wir   guckten   einen   Film,   in   dem   es   um   Nachhaltigkeit   geht.   Es wurde    erklärt,    wie    wir    Strom,    Wasser    und    Papier    sparen können.   Wir   haben   zum   Beispiel   gelernt,   dass   wir   das   Kabel vom    Handy    nicht    in    der    Steckdose    lassen    sollen,    wenn    es gerade nicht aufgeladen wird. Der Film war echt cool. Später      durften      wir      in      das      Labor      gehen      um      einen „Laborführerschein“    zu    machen.    Dafür    mussten    wir    einen weißen   Kittel   und   eine   Schutzbrille   anziehen.   Anschließend mussten   wir   die   Namen   von   Gegenständen   finden,   die   wir   in den   nächsten   Wochen   im   Labor   benutzen   sollen.   Am   Ende waren   alle   glücklich   und   dann   sind   wir   mit   dem   Bus   zurück gefahren.

2.

„Beim Kochen von

Wasser kann man Strom

sparen“

08.03.2017 Wir   waren   heute   das   zweite   Mal   bei   Henkel.   Dort   haben   wir gelernt,   wie   wir   beim   Kochen   Strom   sparen   können.   In   unserer Aufgabe    hieß    es:    „Pia‘s    Vater    behauptet:    Wenn    man    beim Wasser    kochen    den    Deckel    auf    den    Topf    legt,    spart    man Strom!“   Das   mussten   wir   natürlich   ausprobieren.   Wir   haben als   Erstes   1   Liter   Wasser   mit   dem   Messbecher   abgemessen und    dieses    anschließend    in    ein    großes    Becherglas    gefüllt. Dann   haben   wir   geguckt,   wie   viel   °C   das   Wasser   hat.   Danach haben    wir    angefangen    das    Wasser    zu    erhitzen    und    haben dabei     die     Zeit     gestoppt.     Nun     mussten     wir     warten     und aufschreiben,    wie    viele    Minuten    es    dauert,    bis    das    Wasser 40°C,    60°C    und    99°C    hat.    Am    schnellsten    ging    es    bei    den Kindern,    die    einen    Deckel    hatten.    Am    Schluss    haben    wir unsere    Ergebnisse    am    Berg    des    Wissens    besprochen.    Wir haben   herausgefunden,   das   Pia‘s   Vater   Recht   hatte.   Dann   sind wir     wieder     zurück     zum     Bus     gegangen     und     zur     Schule gefahren. Es war toll!

3.

„Wir recyceln Papier.“

22.03.2017 Heute   waren   wir   wieder   einmal   bei   Henkel   und   haben   einiges über   Müll   und   Recycling   gelernt.   Wir   haben   erfahren,   was   mit unserem        Papiermüll        passiert,        wenn        wir        diesen weggeschmissen   haben.   Dazu   haben   wir   auch   ein   Experiment gemacht.   Als   erstes   haben   wir   15g      dünne   Pappe   abgewogen und   diese   in   kleine   Stücke   gerissen.   Die   Stücke   durften   nur   so groß   wie   ein   Fingernagel   sein.   Dann   haben   wir   200ml   Wasser dazu    getan    und    die    Mischung    püriert.    Die    Mischung    sah anschließend    grau    und    schlammig    aus.    Nun    mussten    wir einen   weiteren   Liter   Wasser   hinzufügen   und   das   Ganze   mit der    Hand    richtig    umrühren.    Danach    haben    drei    Kinder    ein Fliegengitter      über      das      Spülbecken      gespannt      und      gut festgehalten.   Ein   anderes   Kind   hat   die   graue   Pampe   vorsichtig da   drauf   geschüttet.   Jetzt   mussten   wir   warten,   bis   kein   Wasser mehr    ins    Spülbecken    getropf    ist    und    durften    dann    das Fliegengitter   mit   der   Pampe   wieder   auf   den   Tisch   legen.   Wir haben     ein     Stück     Stoff     darauf     gelegt     und     das     Ganze umgedreht.   Mit   einer   Teigrolle   haben   wir   alles   glatt   gemacht. Jetzt   muss   das   alles   nur   noch   trocknen.   Das   Ergebnis   können wir    uns    bei    unserem    nächsten    Besuch    in    der    Forscherwelt anschauen.

4.

„Stärketest“

29.03.2017 Bei   unserem   heutigen   Besuch   bei   Henkel   haben   wir   endlich das   Stück   Papier   gesehen,   welches   wir   in   der   letzten   Woche recycelt   haben.   Es   war   grau   und   nicht   so   glatt,   wie   normales Papier.   Aber   man   konnte   darauf   schreiben.   Danach   haben   wir über   nachwachsende   Rohstoffe   geprochen.   Dabei   haben   wir gelernt,    dass    man    Rohstoffe    braucht,    um    andere    Sachen herzustellen.   Aus   Holz   kann   man   z.B.   Papier   machen   und   aus Erdöl   wird   unter   anderem   Plastik   hergestellt.   Die   Menschen sollten     sparsam     mit     Erdöl     umgehen,     weil     dieses     nicht nachwachsen kann und irgendwann verbraucht ist. Anschließend   haben   wir   ein   Experiment   gemacht.   Als   Erstes haben   wir   eine   Spatelspitze   Speisestärke   und   2   ml   Wasser   in ein    Reagenzglas    getan.    Danach    haben    wir    zwei    Tropfen Lugolsche   Lösung   hinzugefügt.   Plötzlich   hat   es   sich   schwarz gefärbt.   Das   heißt,   wenn   irgendwo   Stärke   drin   ist,   färbt   sich die Lugolsche Lösung schwarz. Nun   haben   wir   uns   eine   Kartoffelscheibe,   eine   Gurkenscheibe, Reis    und    Mais    geholt    und    jeweils    1-2    Tropfen    Lugolsche Lösung   auf   die   Lebensmittel   geträufelt.   Bei   der   Kartoffel,   dem Reis   und   dem   Mais   hat   sich   die   Lösung   schwarz   gefärbt.   Das bedeutet,   dass   dort   Stärke   drin   ist.   Doch   bei   der   Gurke   blieb die   Lösung   gelb,   also   ist   dort   keine   Stärke   drin.   Anschließend durften   wir   weitere   Lebensmittel   wie   z.B.   Zucker,   Salz,   Weizen, …   testen.   Wir   haben   gelernt,   dass   Stärke   vor   allem   in   Getreide drin ist.

5.

„Wir holen die Stärke

aus den Kartoffeln.“

05.04.2017 Nachdem   wir   in   der   letzten   Woche   herausgefunden   haben, dass   Stärke   in   Getreide   und   auch   Kartoffeln   vorhanden   ist, wollten   wir   nun,   die   Stärke   aus   den   Kartoffeln   herausholen.   Da wir     sie     nicht     herausquetschen     oder     mit     einer     Pipette herausholen   konnten,   haben   wir   folgendes   Experiment   dazu gemacht:   Wir   haben   mehrere   Kartoffeln   mit   einer   Reibe   ganz klein   gerieben   und   anschließend   mit   300ml   Wasser   in   einer Schüssel    vermischt.    Danach    musste    alles    gut    umgerührt werden.     Das     Wasser     haben     wir     durch     ein     Geschirrtuch hindurch   in   eine   zweite   Schüssel   geschüttet.   Dann   sollten   wir fünf   Minuten   warten   und   durften   anschließend   das   Wasser vorsichtig   ins   Spülbecken   gießen.   In   der   Schüssel   waren   am Boden     nun     weiße     Rückstände     zu     sehen.     Die     weißen Rückstände     war     die     Stärke,     die     wir     aus     den     Kartoffeln hinausgewaschen   haben.   Diese   musste   am   Ende   nur   noch   im Backofen getrocknet werden.

6.

„Welches Kleber-Rezept

ist am Besten?“

26.04.2017 Heute   durften   wir   bei   Henkel   selbst   Kleber   herstellen.   Frau Krupp   hat   uns   gesagt,   dass   man   dafür   14ml   Wasser,   4g   Stärke und   etwas   Seife   benötigt.   Sie   hat   uns   aber   nicht   verraten,   wie viel   Seife   wir   brauchen.   Deshalb   wurden   wir   in   4er   Gruppen eingeteilt   und   jeder   von   uns   sollte   einen   Kleber   mit   1,   2,   3   oder 4 g Seife herstellen. Als   erstes   mussten   wir   die   Anleitung   genau   lesen.   Wir   haben die   Seife   mit   der   Kartoffelreibe   gerieben   und   anschließend   mit der   Löffelwaage   genau   abgewogen.   Die   Seifenspäne   wurden dann    mit    dem    Wasser    in    einem    Becherglas    vermischt    und aufgelöst,    sodass    eine    Seifenlauge    entstanden    ist.    Danach haben   wir   noch   die   Stärke   dazu   gegeben   und   haben   alles   mit einem     Glasstab     gut     umgerührt.     Nun     mussten     wir     die Mischung   nur   noch   auf   der   Heizplatte   bis   75°C   erhitzen.   Wir haben   herausgefunden,   dass   die   Mischungen   mit   3g   oder   4g Seife am Besten waren.

7. „Wo ist am meisten

Säure drin?“

03.05.2017 In   der   Schule   haben   wir   vor   kurzem   gelernt,   dass   Bakterien   in unserem   Mund   aus   Zucker   Säure   herstellen.   Frau   Krupp   hat uns   verraten,   dass   diese   Säure   „Milchsäure“   heißt.   Mit   Hilfe eines     Teststreifens     hat     sie     getestet,     wie     sauer     diese Milchsäure   ist.   Je   roter   der   Streifen   wird,   desto   saurer   ist   die Flüssigkeit und bei dieser Säure wurde er sehr rot. Anschließend    durften    wir    selbst    verschiedene    Flüssigkeiten mit    den    Teststreifen    untersuchen.    Die    Flüssigkeiten    waren: Cola,   Zitronenlimonade,   Zitronensaft,   Essig   und   Wasser.   Wir haben   herausgefunden,   dass   Wasser   gar   nicht   sauer   ist   und Zitronensaft   am   sauersten   (aber   der   Zitronensaft   war   immer noch   weniger   sauer,   als   Milchsäure).   In   der   nächsten   Woche wollen    wir    dann    herausfinden,    was    die    Säure    mit    unseren Zähnen macht.
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8. „Was macht Säure mit

unseren Zähnen?“

10.05.2017 Heute   haben   wir   herausgefunden,   dass   Säure   unsere   Zähne kaputt   macht.   Da   wir   für   das   Experiment   nicht   unsere   eigenen Zähne     benutzen     wollten,     hat     Frau     Krupp     uns     braune Eierschalen   mitgebracht.   Diese   sollten   ein   Modell   für   unsere Zähne    sein.    Zuerst    haben    wir    unsere    Eierschale    gewogen. Anschließen    haben    wir    diese    vorsichtig    in    ein    Becherglas gelegt    und    so    viel    Essig    dazu    getan,    dass    die    Eierschale vollständig   bedeckt   war.   Nun   mussten   wir   15   Minuten   lang warten.   Wir   haben   gesehen,   dass   sich   an   der   Eierschale   viele Bläschen     bilden     und     diese     immer     wieder     nach     oben aufsteigen.     Nach     der     langen     Wartezeit     haben     wir     die Eierschale   vorsichtig   abgetrocknet   und   erneut   gewogen.   Sie war   am   Ende   leichter   als   am   Anfang.   Die   Säure   hat   also   etwas von   der   Eierschale   entfernt.   Unterm   Mikroskop   konnten   wir erkennen,   dass   die   braune   Eierschale   an   einigen   Stellen   heller geworden ist.

9. „Kann Zahnpasta unsere

Zähne schützen?“

17.05.2017 Heute    war    leider    schon    unser    letzter    Tag    bei    Henkel.    Wir haben   noch   einmal   fast   das   gleiche   Experiment   wie   in   der letzten   Woche   gemacht.   Diesmal   sollten   wir   herausfinden,   ob Zahnpasta   unsere   Zähne   wirklich   schützen   kann.   Dazu   haben wir    einen    Teil    der    Eierschale    mit    Zahnpasta    geputzt    und diesen    anschließend    in    Essig    gelegt.    Den    anderen    Teil    der Eierschale    haben    wir    einfach    so    in    Essig    gelegt,    da    wir    ja vergleichen    wollten,    ob    Zahnpasta    die    Zähne    schützt    oder nicht.   Bei   der   Eierschale   ohne   Zahnpasta   waren   etwas   mehr Bläschen   im   Essig   zu   sehen.   Nach   ein   paar   Minuten   haben   wir alle   Eierschalen   wieder   abgetrocknet   und   genau   untersucht. Die   Eierschale   mit   Zahnpasta   sah   noch   fast   genauso   aus,   wie am    Anfang.    Die    andere    Eierschale    hat    sich    etwas    braun gefärbt.   Sie   wurde   also   von   der   Säure   in   der   kurzen   Zeit   schon ein   bisschen   kaputt   gemacht.   Daran   konnten   wir   sehen,   dass Zahnpasta wirklich die Zähne schützen kann. Anschließend    durften    wir    noch    ein    weiteres    Experiment machen.    Wir    sollten    herausfinden,    mit    welchem    Putzmittel man    am    besten    eine    Münze    säubern    kann.    Zur    Auswahl standen:    Spülmittel,    Zahnpasta,    Salt    und    Kalk.    Nach    10 Minuten   putzen   haben   wir   gesehen,   dass   man   mit   Hilfe   von Salz eine Münze besonders gut putzen kann. Schade,   dass   die   Zeit   in   der   Henkel-Forscherwelt   für   uns   nun vorbei ist.